Als ungeschützter Titel verrät der Begriff
des "Technikers" - viel strapaziert, wenn nicht sogar beim
Beispiel des "Servicetechnikers" missbraucht - wenig Konkretes
über die Qualifikation des Trägers. Vielleicht ist dies ein
Grund, weshalb die Ausbildung relativ unbemerkt vor der Öffentlichkeit
eine interessante Berufsgruppe entstehen lässt.
Dabei gibt die PTL Eckert im Raum Regensburg dem offiziell
nicht definierten Begriff sehr konkret Inhalt und Form: "Wir haben
es uns zum Prinzip gemacht, nur solche Maßnahmen anzubieten, die
mit einer anerkannten Prüfung enden.", so der Vorstandsvorsitzende
Alexander Eckert von Waldenfels. Seit über 30 Jahren verlassen
so Heizungs-, Lüftungs-, und Klimatechniker das 1946 gegründete
Aus- und Fortbildungszentrum mit dem Gütesiegel "staatlich
geprüft".
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Einsatzmöglichkeiten gibt es für den frisch gebackenen
Techniker fast unbeschränkt: Er kann zum Beispiel im Arbeitsbereich
eines Meisters oder Bauleiters, in Bauämtern, als Betriebstechniker
oder eben als Planer in der Haustechnik seine beruflichen Wege
gehen.
Wer in Regenstauf die Schulbank drückt, hat bereits umfassende
Erfahrungen in der Praxis gesammelt. Heizungsinstallateure, technische
Zeichner oder Klempner mit einjähriger Berufserfahrung beispielsweise,
die Ihr Wissen und Ihre beruflichen Aufstiegschancen erweitern
wollen, zieht es nach Regenstauf. Verschiedene öffentliche
Förderquellen helfen den "Umsteigern" Einkommensverluste
ein wenig abzufedern.
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Die beruflichen Vorkenntnisse bringen dabei häufig
im zukünftigen Wirkungskreis Vorteile. So ist der Techniker etwa
durch eine vorangegangene Gesellenausbildung im "Ernstfall Baustelle"
häufig bestens gerüstet, auch auf unplanmäßige
Gegebenheiten vor Ort sachkundig zu reagieren.
| Der "Verein der Techniker"
(VdT) sieht die Nachfrage nach den "praxisorientierten Führungskräften
des mittleren Managements" weiter im Aufwind: Mehr als in früheren
Jahren nimmt die Technikerausbildung eine Schlüsselstellung
zwischen Mitarbeitern und Ingenieuren ein. Weiterhin ist die Lernmotivation
hoch, denn es zeigt sich auf dem Stellenmarkt eine neue Tendenz:
"Ingenieur oder Techniker gesucht". Wer auf der Karriereleiter
noch höher hinaus möchte, der kann sogar im Anschluss
innerhalb von 5 Monaten eine Weiterbildung zum "Technischen
Betriebswirt" absolvieren. |
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Vom Heizungsinstallateur
zum Techniker - auf diesem Weg liegen 2 Jahres intensiven Lernens.
Der Lehrplan im ersten Schuljahr sieht vor, die mathematisch-naturwissenschaftlichen
und allgemein bildenden Kenntnisse aufzufrischen und zu vertiefen.
Dabei werden erste fachspezifische Grundlagen vermittelt: Heizlastberechnung,
EnEV und Heizflächenauslegung stehen so bereits auf dem Stundenplan,
begleitet von einem ersten fächerübergreifenden Projekt. |
Im zweiten Ausbildungsabschnitt dominiert dann der Fachbezug
die Lehrthemen: Warmwasserbereitungsanlagen, Mess-, Steuerungs- und
Regelungstechnik, Heizungstechnik, Feuerungstechnik, Lüftungs-,
Klima- und Kältetechnik etc. bestimmen den Lernalltag. Durch weitere
selbständige Projektarbeit und Praktika in verschiedenen Bereichen
wie Strömungstechnik, Pumpenschaltungen, moderne Kessel-, Solar-
oder Windanlagen werden die Schüler optimal auf die zukünftigen
Herausforderungen vorbereitet.
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Last but not least: Zum modernen Rüstzeug eines jeden Technikers,
der in der TGA Planung seine berufliche Zukunft sieht, gehören
CAD Kenntnisse. "CAD-Ausbildung ist für uns deshalb
wichtig, weil sie von den Betrieben gefordert wird. Die Vermittelbarkeit
eines Technikers ohne CAD Kenntnisse ist relativ schlecht. Die
überwiegende Zahl der Stellenangebote fordern CAD Kenntnisse."
so die Einschätzung von Martin Deisel, Abteilungsleiter für
die Fachbereiche "Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär-
und Klimatechnik".
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Statt den vom Kultusministerium geforderten 44 werden
so auf der PTL Eckert bis zu 140 Stunden CAD unterrichtet. Bereits im
ersten Semester führen Dozenten aus der freien Wirtschaft in die
Grundlagen des AutoCAD ein.
Erste Schritte im Umgang mit einer komplexen TGA-Software
und den damit verbundenen vielfältigen Erleichterungen im Planungsprozess
können die Schüler im 2. Halbjahr mit C.A.T.S. Professional
gehen. Bei Heizung Professional umfasst der Prüfungsstoff bereits
ein umfassendes Spektrum, angefangen beim Raumpolygon, der Heizlast
und Heizflächenauslegung bis hin zum Erstellen eines Leitungsnetzes
und der Rohrnetzberechnung.
In Zukunft soll auch für das C.A.T.S. Modul Lüftung Professional
ein größerer zeitlicher Rahmen geschaffen werden. Im 3. Semester
können so die Schüler ein umfassendes Projekt mit C.A.T.S.
bearbeiten.
Wer bereits heute Kontakt zu den Technikern von morgen
aufnehmen möchte, kann eine Stellenanzeige an die Lehranstalt senden.
info-ptl@eckert-schulen.de
Fax: 09402/502208
Portrait
der Privaten Technischen Lehranstalt Eckert
Weitere Informationen unter: www.eckert-schulen.de
Quellen: Martin Deisel, Abteilungsleiter für
die Fachbereiche "Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär- und
Klimatechnik" der PTL Eckert
Verein deutscher Techniker: www.v-dt.de
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C.A.T.S. Software GmbH