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C.A.T.S. Software 2008.2

What's new C.A.T.S. Software 2008.2

Heizung Prof. Update

1. Raummanager

Zur Version 2008.2 ist die Raumerfassung aus Heizung Professional in ein neues separates Modul ausgegliedert worden.

Der Raummanager beinhaltet neben den bereits bekannten Funktionen (Raumnummer setzen, Raumpolygone zeichnen, Bauteile parametrisieren, etc.) viele sinnvolle Erweiterungen:

Sperren/Entsperren der Datenbank

Wird in den Voreinstellungen die Projektdatei gesperrt, ist ein tabellarisches Bearbeiten ohne CAD nicht mehr möglich. Hintergrund: Tabellarische Eingaben bzw. Änderungen müssen so mit Zeichnung abgestimmt werden, da nur hier die Datenbank wieder frei gegeben werden kann.

Erweiterung der Raumnummer

Der Dialog wurde um den Eintrag Solltemperatur für den Sommer erweitert. Ebenfalls ist es in einer eigenen Karte möglich, dem Raum Lastprofile für eine spätere Kühllastberechnung zu zuordnen.

Prüffunktion für geschlossene Raumpolygone

Nicht geschlossene Raumpolygone werden nun über die Ereignisanzeige angezeigt und können mittels eines Zooms lokalisiert werden.

Verknüpfungen zu Nachbarräumen

Mittels der Option Picken können nun Innenwände, Fußböden und Decken mit dem Nachbarraum verknüpft werden. Ebenfalls werden diese Verknüpfungen über den Bauteil-Tooltipp eingeblendet.

Plausibilitätsprüfung

Die Plausibilitätsprüfung ermöglicht eine visuelle Darstellung der Heizlasten im Grundriss. Über einen eigenen Dialog können die einzelnen Bereiche, abhängig von der Gebäudecharakteristik, frei definiert und mit einer Farbe belegt werden. So lassen sich Unter- bzw. Überversorgungen bestimmter Räume leichter lokalisieren.

Berechnungen direkt aus Raummanager durchführen

Alle Berechnungen, die auf eine Raumgeometrie (Polygone) zurückgreifen, können nun auf direktem Wege aus dem Raummanager gestartet werden. Dazu zählen neben der Heizlast- und Kühllastberechnung auch die Berechnung der Fußbodenheizung.

Bauteile aus CAD oder tabellarisch

Ab sofort werden beim Datenexport in den Navigator nur noch in CAD definierte Bauteile überschrieben. Dies bedeutet für einen Raum, dem tabellarisch Bauteile (z.B. bei komplexen Dachräumen) in der Berechnung hinzugefügt wurden, dass diese Anpassungen nun bei einem erneuten Datenexport erhalten bleiben.

2. Verbesserungen in der Konstruktion

Anpassung der Leitungsoperatoren

Mit der neuen Version wurde der Befehl Leitung zeichnen und Strang zeichnen angepasst. Wichtige Leitungsoperatoren auf dem Kontextmenü der rechten Maustaste sind nun mit dem Gewerk Sanitär identisch. Ebenfalls wurde die numerische Eingabe über die Ziffern 1 bis ... in der Befehlszeile übernommen. So entspricht z.B. ein Leitungsanschluss in Heizung (3) dem Leitungsanschluss in Sanitär (3).
Hinzugefügt wurde die Z-Höhe. Damit behält der Anwender jederzeit den genauen Überblick auf das aktuelle Höhenniveau (z=0.00 m).

Strang anbinden an Sammelleitung

Ein Highlight ist die Erweiterung des Befehls Strang anbinden an Sammelleitung. Die Funktion arbeitet nun über einen Dialog und beinhaltet neben den bisherigen Abfragen einen Vorlauf- (X1) und Rücklaufversatz (X2).

Leitungen verbinden und verlängern

Die beiden neuen Funktionen ermöglichen es dem Benutzer einzelne Leitungen miteinander zu verbinden. Die Funktion Leitungen verbinden ist vergleichbar mit dem Befehl Abrunden; Leitungen verbinden entspricht nahezu dem Dehnen. Im Gegensatz zu AutoCAD können allerdings auch Leitungen unterschiedlicher Höhe miteinander verbunden werden. Der Höhenversprung ist jeweils der projizierte Schnittpunkt der gewählten Leitungen.

Ein weiterer Vorteil: Die Funktion Verlängern realisiert auch gleich den dazugehörigen Leitungsanschluss, d.h. die Leitung muss nicht nachträglich geteilt werden.

Selektion der Strangleitungen

Ebenfalls angepasst wurde die Auswahl der Steigleitungen. Musste der User in Heizung bisher immer die Strangsymbole auswählen um einen Strang zu selektieren, genügt es nun, einfach die Leitung zu wählen.

Regelgeschoss kopieren

Wird die Funktion Isometrie exportieren/importieren dazu verwendet, ein Geschoss in eine andere Ebene zu kopieren, werden nun nur noch ausgewählte (=exportierte) Räume in der Datenbank mitkopiert. Es ist also möglich, nicht das komplette Stockwerk in die nächste Ebene zu übernehmen.

Wichtig dabei ist nach wie vor, eine Neue, in der Projektdatei noch nicht vergebene Geschossbezeichnung zu verwenden. Nur so werden die Raumnummern nach dem Import richtig aktualisiert. Verknüpfungen zur Raumgeometrie und zu bereits platzierten Heizkörpern bleiben dabei erhalten.

Heizkörper kopieren

Bisher war es nicht möglich, im Navigator ausgelegte und in die Zeichnung importierte Heizkörper zu kopieren. Nun werden auch diese Heizkörper vom Befehl Heizkörper kopieren akzeptiert. Die Heizkörper verlieren nach der Kopie ihren Bezug zu der ursprünglichen Raumnummer.

Beim Zuweisen der neuen Raumnummer prüft das Programm über die zugewiesene Datenbank, ob der neue Raum bereits im Navigator vorhanden ist. Ebenfalls wird der Benutzer auf bereits installierte Heizkörper hingewiesen. Eine Meldung könnte in etwa lauten: In diesem Raum sind bereits Heizkörper ausgelegt worden. Möchten Sie diese löschen? Bestätigt man die Abfrage mit Ja, ersetzen die kopierten Heizkörper die zuvor ausgelegten.

Heizkörper koppeln

Mit dieser Funktion können Heizkörper zusammengefasst und über ein Thermostatventil abgeglichen werden. Abhängig vom Hersteller, Typ und Abmessungen sollten nicht mehr als 2-3 Heizkörper gekoppelt werden.

Wählt man die zu koppelnden Heizkörper, erfolgt eine Abfrage, welcher Heizkörper die Ventile erhalten soll. Die Anbindung erfolgt nur über diesen Heizkörper, alle anderen Heizkörper werden für eine weitere Anbindung gesperrt. Die Berechnung des Massenstromes erfolgt dann über Leistung (Q1 + Q2 + Q3). Gekoppelte Heizkörper liegen auf einem eigenem Layer und können jederzeit wieder entkoppelt werden.

3. Schema automatisch erstellen

Mit dem Update ist es jetzt möglich, Geschosse, Räume und Heizkörper automatisch und mit allen Bezügen in ein Strangschema zu übernehmen. Dabei kann man selbst entscheiden, ob das Schema über eine Zeichnung, z.B. einen Grundriss (DWG) oder über eine Projektdatei (DCC) erzeugt werden soll.

4. Rohrnetz und Berechnung

Startobjekte mit individuellen Rohreinstellungen

Die bereits mit der letzten Version eingeführten Startobjekte wurden um individuelle Rohreinstellungen erweitert. Diese waren bisher in den Voreinstellungen für das gesamte Projekt vorgegeben, nun ist es möglich, Einstellungen wie Rohrmaterial, Isolierung, Geschwindigkeit etc. für jeden definierten Abschnitt (Startobjekt) separat zu definieren.

Ebenfalls werden diese Einstellungen, sofern sie definiert wurden, in der Titelzeile des Berechnungsdialoges angezeigt.

In diesem Zusammenhang wurden auch die Berechnungsausgaben optimiert. So weisen die Reports nun die Startobjekte und deren Zugehörigkeit aus. Ein neuer Report listet alle Heizkreise mit entsprechenden Ergebnissen, z.B. für eine Pumpenauslegung auf.

Anlage filtern optimiert

Die Funktion Anlage filtern wurde in der Geschwindigkeit optimiert. So können einzelne Heizkreise in der Zeichnung, gerade bei größeren Projekten, schneller "isoliert" dargestellt werden. Dies ist, vor allem beim Erstellen von Stücklisten von großem Vorteil.

Teilstreckenzusammenfassung bei Armaturen

Wurde bisher nach jeder Armatur eine neue Teilstrecke begonnen, werden diese nun zusammengefasst. Einzige Ausnahme bilden weiter Dimensionsänderungen und Strangventile.

Berechnungsroutinen

Ab sofort ist es optional möglich, automatisch vor jeder Berechnung die Relationen herzustellen und / oder automatisch die Leitungsfarben zurücksetzten zu lassen.

Zu finden sind dies Einstellungen in den Voreinstellungen unter Rohrnetz.


Einfärbungsparameter

Bereits bekannt sein dürften unseren Anwendern die Einfärbungsparameter aus Sanitär.

Neben der Leitungsverfolgung, wichtig gerade bei der ersten Berechnung, kann der Benutzer auch den ungünstigsten Strang und Dimensionsänderungen farblich hervorheben.

Regeldifferenz

Die Regeldifferenz für Thermostatventile (Proportionalband) kann künftig in den Voreinstellungen für HK-Armaturen, abhängig vom gewählten Fabrikat, vorgegeben werden.

Rohrdatenbank erweitert

Umfangreiche Datenbankerweiterungen für die Gewerke Heizung und Sanitär, für die Verwendung in der hydraulischen Berechnung und der Stückliste. Auch Fabrikate aus Österreich (z.B. KeKelit) findet man nun in der Datenbank, welche über 300 verschiedene Rohrsysteme erfasst. Ebenfalls neu ist die Sortiermöglichkeit nach Fabrikat oder Produkt.

5. Sonstiges

Tooltipps für Objekte und Verknüpfungspfeile

Wichtige Informationen und Berechnungsvorgaben kann man nun mit dem Cursor direkt und online am Objekt abrufen. Über zusätzliche Verknüpfungspfeile werden zudem alle Raumzugehörigkeiten dargestellt. Folgende Objekte werden unterstützt: Heizkörper, Ventile, Heizkreise, Ersatzverbraucher, Geschossverteiler, Reservekappen, Verknüpfungen und Startobjekte.

Konfigurierbare Tooltipps für Leitungen

Tooltipps für Leitungen lassen sich nun in den Voreinstellungen konfigurieren. Neu dazugekommen sind: Teilstreckennummer und die Anzeige der Höhe, Z-Koordinate.

Knotenpunkte markieren über Objektauswahl

Mit diesem Befehl können Knotenpunkte wie Leitungsanschlüsse oder Abgänge in der Zeichnung kenntlich gemacht werden. Bei kreuzenden Leitungen und Rohrtrassen erhält man dadurch einen besseren Überblick.

Symbol für Entleerung/Entlüftung

In den Armaturenpilot wurde eine Entleerung bzw. Entlüftung mit aufgenommen, die auch in der Stückliste Berücksichtigung findet.

6. U-Wertberechnung nach EN ISO 6946 (Neu)

Die neue Berechnung beinhaltet neben einem umfangreichen Baustoffkatalog bereits vordefinierte Schichtaufbauten sowie einen Dampfdiffusionsnachweis nach DIN 4108 (inklusive Temperaturverlauf und Glaserdiagramm).

Ebenfalls ist es nun möglich, mehrschichtige Bauteile (Fachwerk) berechnen zu lassen.

 

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